Kameraversicherung

Kamera-Versicherung

Die Kameraversicherung bewahrt dich im Ernstfall vor hohen Kosten. Schon eine unbedachte Handbewegung oder eine gewagte Position genügen und die teure Spiegelreflexkamera mit dem neuen Objektiv fällt zu Boden. Derartige Schäden belaufen sich meist im vierstelligen Bereich. Mit der richtigen Versicherung ist deine Kamera inklusive Equipment aber zu jeder Zeit geschützt.

Das Wichtigste zusammengefasst
  • Die Fotoausrüstung ist sehr empfindlich und teuer. Viele Schäden gehen über die Garantieleistung hinaus und sind teuer zu bezahlen. Eine Versicherung bietet dir weltweiten Schutz bei gewerblicher und privater Nutzung der Kamera.
  • Abgedeckt sind meist Bruch, Sturzschäden, Wasserschäden, Bedienungsfehler und Beschädigung durch Dritte sowie Akku- und Displayschäden. Aber auch der Diebstahl kann mit abgesichert werden.
  • Da Tarife berechnen sich je nach Versicherungssumme und sind ohne Selbstbeteiligung wählbar. Der Versicherungsschutz ist für nahezu jede Kamera möglich, unabhängig vom Gerätealter.

Kameraversicherung Vergleich

Kameraversicherung – wer braucht das?

Trotz moderner Smartphone hat die klassische Digitalkamera noch nicht ausgedient. Sowohl beruflich als auch privat greifen Hobbyfotografen gern auf die moderne Technik zurück mit zahlreichen Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten. Der Wert einer solchen Kamera beginnt bei wenigen Hundert Euro und findet sich je nach Umfang und Equipment schnell im vierstelligen Bereich wieder. Professionelle Fotografen sehen darin natürlich ihr Arbeitsmaterial und ihre Berufsausstattung. Doch selbst im privaten Bereich ist die Nachfrage für anspruchsvolle Kameratechnik hoch.

Der Alltag birgt aber auch viele Risiken für die empfindliche Technik. Eine unachtsame Bewegung reicht beim Fotografieren schon aus und die Kamera rutsch dir plötzlich aus der Hand. Aufgeschlagen auf hartem Boden tragen meist äußere und innere Bauteile enorme Schäden von sich. Das heißt: dein Gerät ist nutzlos und kann nicht mehr verwendet werden. Eine Reparatur steht an, die Hunderte von Euro kosten kann. Ebenso schlimm sind Wasserschäden bei Regen oder beispielsweise der Verlust durch Diebstahl oder Raub. Die Neuanschaffung eines vergleichen Geräts bedeutet großen finanziellen Schaden. Genau in diesen Fällen springt die Versicherung ein.

Kameraversicherung:
Übernimmt Reparaturkosten oder Neukauf

Sie deckt weniger Materialfehler ab, bei denen sowieso die Garantie greifen würde. Hier geht es um größere Schadensfälle, bei denen nur die Reparatur oder der Austausch des Geräts hilft. Sowohl Hobbyfotografen als auch Profis greifen immer häufiger auf den zusätzlichen Schutz zurück. Welche Schäden genau versichert sind und auf welche Leistungen du achten solltest, erklären wir dir im folgenden Ratgeber genauer.

Lohnt sich eine Kameraversicherung: ja oder nein?

Viele Einsteiger und auch Hobbyfotografen stehen vor dieser Frage. Dabei sollte der Wert genauer betrachtet werden. Auch Einsteigermodelle mit einfachem Zubehör kosten viel Geld. Außerdem sammelt sich über die Jahre vielleicht noch mehr teure Ausrüstung an. Dabei gilt: es kann immer was passieren. Bruchschäden und Wasserschäden sind nicht selten und vor allem das Objektiv ist empfindlich. Urlaubern wiederum wurde schon oft die Kamera aus dem Hotelzimmer entwendet. Kurze Unachtsamkeit – große Wirkung: das Schadensrisiko ist bei allen Kameras hoch. Ein Zwischenfall kann also immer auftreten, ob teures Profimodell oder Einsteigerkamera. Die Frage ist vielmehr, ob du die Reparaturkosten selbst tragen möchtest oder einen Neukauf riskierst.

Mit der Versicherung darfst du dich nicht erst beschäftigen, wenn der Vorfall schon passiert ist. Direkt mit dem Kauf der Technik, lohnt sich über sich Absicherung nachzudenken. Doch auch alte Kameras lassen sich auf diese Weise schützen. Immerhin sind sie manchmal mit einem neuen Objektiv ausgestattet und ebenso wertvoll. Schau dir zunächst die Leistungen der Kameraversicherung an und erstelle einen Vergleich. Welche Schadensfälle sind mit abgedeckt und gegen was genau willst du dich versichern lassen. Zudem ist ein Blick in die Hausrat- oder Reisegepäckversicherung wichtig. Manche Schäden sind nämlich durch diese Policen oder auch durch die Kameragarantie noch abgedeckt.

Hinweis:
Die Versicherung lohnt sich für fast jedes Modell. Das Alter der Kamera spielt hier weniger eine Rolle, als der Wert der gesamten genutzten Technik.

Leistungen: welche Schäden sind abgedeckt?

Schau dir die Versicherer und Policen genauer an. Zunächst geht es darum, des Leistungsrahmen abzustecken. Welche Schäden werden denn übernommen und welche Bauteile sind genau geschützt. Hier gehen die Vorgaben der Gesellschaften weit auseinander. Eine gute Kameraversicherung übernimmt für die das ganze Jahr über die Kosten bei folgenden Schäden:

  • Sturz- und Bruchschäden
  • Flüssigkeits- und Wasserschäden
  • Akku- und Displayschäden
  • Bedienungsfehler
  • unsachgemäße Handhabung
  • Einbruchdiebstahl und Raub
  • Vandalismus durch Dritte
  • Schäden durch Eigenverschulden

Diese Leistungen dürfen sich aber nicht nur auf die Kameratechnik selbst beschränken. Sie nimmt nur einen Bruchteil des Gesamtwertes ein. Auch das Zubehör, das Stativ oder das Objektiv sind teuer. Bestenfalls ist also deine komplette Fotoausrüstung von der Versicherung abgedeckt. Prüfe also, welche Bauteile inbegriffen sind:

  • Objektiv
  • Akku
  • Blenden
  • Stativ
  • Adapter
  • Kameratasche
  • Filter
  • Fernauslöser
  • Schlaufen und Gurte
Hinweis:
Manche Versicherer schließen Leistungen aus oder decken nicht das komplette Zubehör mit ab. De Tarife können sich enorm unterscheiden und du wirst um einen Vergleich nicht herumkommen. Welche Leistungen sind dir also besonders wichtig oder für dich relevant?

Mögliche Versicherungsfälle im Beispiel

Unverhofft kommt oft und eine komplette Absicherung bekommst du nur über die Kameraversicherung. Wie schnell ein Schaden im Alltag geschieht, zeigen dir die folgenden Beispiele:

  • Beispiel 1: Du bist häufig mit der Kamera unterwegs und transportierst die immer im Rucksack. Plötzlich läuft deine Trinkflasche aus und die Technik erleidet einen Wasserschaden.
  • Beispiel 2: Du bist aufgeregt, weil sich gerade ein perfekter Moment für ein Foto ergeben hat. Ein leichtes Zittern mit den Händen oder eine Ablenkung genügt, und die Kamera fällt dir zu Boden.
  • Beispiel 3: Du bist gerne auf Reisen und entdeckst die Welt. In Ländern mit hoher Kriminalitätsrate kann dir die Technik einfach beim Sightseeing gestohlen werden.

Kameraversicherung gewerblich abschließen – für Fotografen

Die gewerbliche Versicherung ist oft auch unter dem Begriff der Fotografenversicherung zu finden. Dabei geht es in erster Linie um sämtliches elektronisches Equipment, die Studioausrüstung, die Requisite, bewegliche Fotoausrüstung und natürlich auch die Kameratechnik oder ein genutzter Laptop. Anhand dieser Liste ist schon zu merken, dass der Profifotograf mit deutlich mehr Technik unterwegs ist. Ein Kameraverlust oder ein Schaden am Equipment kann sehr teuer sein und bringt sogar einen Arbeitsausfall mit sich. Ohne all dem ist der Fotograf quasi Arbeitsunfähig. Die Versicherung kümmert sich dann um schnellen Ersatz, bezahlt die Reparatur und sorgt dafür, das Gewerbe umgehen fortführen zu können. Ein kleiner Vorteil bei dieser Konstellation: die gewerbliche Versicherung kann meist über die Steuer geltend gemacht werden.

Fotografen brauchen aber nicht nur eine Police für das Equipment, Auch die Betriebshaftpflicht und Berufshaftpflicht sind in diesem Zusammenhang interessant. So lassen sich Schadensersatzforderungen besser abdecken, als Marken- oder Persönlichkeitsrechte verletzt wurden. Daneben gibt es Cyber- oder Datenrisiken, die ebenso versichert werden können.

Zusatzoptionen der Versicherung: bei Diebstahl und Raub

Der Schutz bei Diebstahl und Raub ist bei vielen Versicherungen nur eine Zusatzoption. Diese wird nur in einem erweiterten Modell angeboten und ist als Gesamtpaket etwas teurer. Die Gefahr des Diebstahls ist aber nicht zu unterschätzen. Die teure Kameratechnik kann mit einem Handgriff Ziel eines Diebstahls sein. Selbst im Alltag bei größeren Versammlungen oder beispielsweise auf einem Festival ist die Technik begehrtes Diebesgut. Hier gibt es folgende Abstufungen:

  • Einfacher Diebstahl: Die Kamerageräte befinden sich in einem verschlossenen Raum oder in einer abgeschlossenen Tasche und du hast immer einen Blick darauf. Trotzdem werden sie dir entwendet.
  • Einbruchdiebstahl: Hier verschaffen sich die Diebe widerrechtlich Zugang zu deiner Wohnung oder zu deinem Haus und nehmen die teure Technik mit.
  • Raub: Auf der Straße kann dir schnell Gewalt angedroht werden, wenn du deine Kamera nicht ablegst und sie dem Räuber überlässt. Hier geht die eigene Sicherheit vor und der Schaden sollte von der Versicherung übernommen werden.

Du solltest unbedingt darauf achten, ob bei einem Modul auch das Stehlen aus dem geschlossenen Fahrzeug mit inbegriffen ist. Vor allem im Urlaub lassen viele Nutzer die Geräte einfach im Auto auf dem Beifahrersitz liegen. Schließlich kann sich schnell die Chance auf einen neuen Schnappschuss ergeben. Kriminelle nutzen aber deine Unachtsamkeit aus und stehlen dir die Kamera direkt aus dem Auto. Neben der kostbaren Technik sind dann auch alle deine Urlaubsbilder verschwunden.

Tipp:
Kommt es zu einem Diebstahl, muss sofort die Polizei benachrichtigt werden. Mit der Vorgangsnummer der Polizei nimmst du dann Kontakt zu deiner Versicherung auf und kannst den Verlust melden.

Ist die Kamera von der Hausratversicherung abgedeckt?

Der Einbruchschutz ist meist über die Hausratversicherung mit abgedeckt. Brand- und Wasserschäden im Haus sowie der Diebstahlschutz in den eigenen vier Wänden gehören hier zur Basis und sind bei fast jeder Versicherung zu finden. Allerdings kommt die Hausratversicherung nicht dafür auf, wenn dir die Kamera im Urlaub gestohlen wird oder sie durch einen Sturz beschädigt wird. Sie bezieht sich nur auf Schäden in der eigenen Wohnung. Die Kameratechnik wirst du aber auch häufig unterwegs verwenden. Hier bietet dir die Hausrat eine sogenannte Außenversicherung, die natürlich auch im Beitrag zu merken ist. Für selbst verschuldete Schäden kommt aber auch diese Police nicht auf. Für eine wirklich umfassende Schutzleistung solltest du dich lieber für die Kameraversicherung entscheiden. Allerdings sind beide Policen zu vergleichen, damit sich die Leistungsbereiche nicht zu stark überschneiden und du unnötig einen zu hohen Beitrag zahlst.

In Urlaub und Ausland – nicht nur als Reisegepäckversicherung

Für Reisen ins Ausland gibt es wieder andere Policen, die aktiv sein können. Das gilt für die Reisegepäckversicherung. Unterwegs hältst du alle Erlebnisse auf der Kamera fest, willst aber auch im Ausland abgesichert sein. Wird dein Reisegepäck beispielsweise beschädigt oder gestohlen, springt die Versicherung ein. Das betrifft aber nur Straftaten eines Dritten, Vorfälle mit dem Beförderungsunternehmen oder bei der Gepäckaufbewahrung des Hotels. Eigenverschulden ist also auch hier nicht abgedeckt. Ebenso wenig gibt es einen kompletten Diebstahlschutz. Bei den meisten Gesellschaften gilt die Versicherung für das In- und Ausland, sodass du auch auf Reisen vollständig geschützt bist.

Der Unterschied zur Garantie – die Vorteile

Die Garantie oder Gewährleistung wird vom Hersteller und Händler gewährt. Übernommen werden alle Sach- und Rechtsmängel, die schon beim Verkauf der Technik bestanden haben. Entdeckst du also einen Fehler an der Kamera, so bist du in der Beweispflicht. Gab es den Schaden wirklich schon bei der Übergabe mit dem Verkäufer? Der Hersteller selbst übernimmt eher Produktionsfehler oder Mängel am Material. Kommt es hier zu Schwächen, so kannst du einen Ersatz oder zumindest eine kostenfreie Reparatur fordern.

Hinweis:
Manche Hersteller bieten auch eine Garantieverlängerung an. Sie enthält die gleichen Leistungsbereiche, wie die Herstellergarantie. Selbstverschuldete Sachschäden oder die unsachgemäße Behandlung sind hier ausgeschlossen.

Wichtige Kriterien: darauf musst du beim Abschluss achten

In mehreren Beispielen haben wir nun schon erörtert, dass nur die Kameraversicherung eine umfassenden Schutzleistung bieten kann. Vor dem Abschluss der richtigen Police musst du dir allerdings noch ein paar Gedanken machen. Dabei spielen Leistungsumfang und Equipment eine wichtige Rolle:

KriteriumBeschreibung
Alter der KameraBei manchen Versicherungen gibt es ein Höchstalter. Du solltest also genau wissen, wann du die Kamera gekauft hast und wie alt diese ist. Bei älteren Geräten lohnt es vielleicht, nur das Equipment zu versichern.
Einsatzbereich und NutzungsartWillst du deine Kamera nur privat nutzen oder bist du gewerblich mit der Fototechnik unterwegs? Hier machen die Versicherer noch große Unterschiede und im Gewerbe kann der Beitrag steuerlich abgesetzt werden. Manchmal brauchst du eine Ersatzkamera, wenn dein eigentliches Modell in der Reparatur ist.
AuslandsschutzDie meisten Policen gelten in Deutschland und im Ausland. Du brauchst dir also um die Sicherheit auf Reisen keine Sorgen zu machen.
VersicherungssummeWelcher Gesamtwert soll versichert werden? Die Summe ist für die Gesellschaft sehr wichtig, um den Beitrag korrekt zu berechnen. Du musst also wissen, wie viel Wert die Kamera ist.
Zubehör und EquipmentNeben der Kamera gibt es oft noch teures Equipment, das du mitversichern kann. Schau hier genau, welche Leistungen die Versicherung bereits hat und an welchen Stellen der Versicherungsschutz noch erweitert werden soll. Oftmals musst du eine Geräteliste führen. Nur hier eingetragene Elemente sind dann auch versichert.
SelbstbeteiligungViele Angebote funktionieren ohne Selbstbeteiligung, sodass du auch kleinere Reparaturen erstattet bekommst. Allerdings kann sich dann der monatliche Beitrag erhöhen.
LaufzeitDie Laufzeit regeln die Gesellschaften sehr unterschiedlich. Manche bieten nur einen kurzfristigen Versicherungsschutz für Auslandsreisen, andere binden ihre Kunden über ein Jahr und länger.
WartezeitManchmal ist eine Wartezeit zu berücksichtigen. So zahlen manche Gesellschaften nicht, wenn der Schadensfall wenige Tage nach Abschluss eingereicht wird. Sie wollen so einem Versicherungsbetrug vorbeugen.

Was kostet eine Kameraversicherung?

Eine Kameraversicherung bekommst Du schon für wenige Euro im Monat. Die Versicherungssumme und der Leistungsbereich bestimmen letztlich den Betrag. Du gibst also genau an, was versichert werden soll, ob es eine Selbstbeteiligung gibt und welche Zusatzleistungen du benötigst. Die meisten Gesellschaften haben einen Rechner eingebunden, der dir den monatlichen Beitrag genau anzeigt.

Die wichtigsten Versicherer im Überblick

Viele Versicherer haben die Nachfrage erkannt und bieten ein spezielles Kameramodul an. Dieses bezieht sich nur auf die Kamera selbst und die in der Versicherung eingetragenen Geräte. Das kann natürlich teures Equipment sein, wie ein Objektiv. Bevor du dich für eine Gesellschaft entscheidest, solltest du das Kleingedruckte kennen. Zu den wichtigsten Namen in diesem Bereich gehören:

HerstellerBesonderheiten
Aktivas
  • Eher für gewerbliche Nutzer
  • Diebstahlschutz inklusive
  • Entschädigen den Neuwert
  • 1 Jahr Vertragslaufzeit
  • mit und ohne Selbstbehalt
P&P
  • Private und gewerbliche Kunden
  • versichern den Neuwert
  • ohne Wartezeit
  • Pauschalsumme oder Geräteliste
  • auch für Mietgeräte geeignet
Friendsurance
  • Für private Nutzer
  • mehrere Tarife verfügbar
  • täglich kündbar
  • ohne Wartezeit
  • weltweiter Schutz

Weitere klassische Anbieter sind:

  • Huk
  • Allianz
  • DEVK
  • Axa
  • Gothaer
  • Schutzklick
  • Check24 als Vergleichsportal
  • R+V

Erfahrungen der Kunden: Versicherung oftmals lohnenswert

Ob sich eine Versicherung für dich lohnt, hängt natürlich immer auch vom Wert des Equipments ab. Sehr günstiger Kameras brauchen nicht versichert werden, wenn der jährliche Beitrag teurer als die Neuanschaffung ist. Je mehr Equipment dazukommt oder je teurer die Kamera, desto eher überlegen Hobbyfotografen und natürlich auch Profis wegen einer entsprechenden Versicherung. Hier sollte natürlich der Leistungsrahmen zu deinen Ansprüchen passen.

Manche Kunden schwärmen von der Zusatzleistung. Gerade Fotografen können einen Ersatz beantragen, wenn die eigene Kamera zur Reparatur geht. So müssen keine bereits geplanten Fototermine ausfallen und der Verdienst ist nicht in Gefahr. Die Schadensregulierung gestaltet sich bei vielen Gesellschaften freundlich und unkompliziert. Du Tritts einfach mit deiner Versicherung in Kontakt und ihr besprecht das weitere Vorgehen individuell. Das hängt nämlich von deinem gewählten Tarif ab.

Manche Kunden leben auch ruhiger, wenn sie eine solche Versicherung haben. Der finanzielle Schaden ist enorm, sollte die Kamera doch kaputt gehen oder ein Diebstahl vorliegen. Die Erfahrung professioneller Fotografen zeigt, dass die Chance auf einen Schadensfall täglich steigt. Je öfter du die Kamera in die Hand nimmst, desto eher kann sie natürlich auch kaputt gehen. Bei sehr altem Equipment solltest du natürlich prüfen, in wie weit die Versicherung den Fall noch reguliert und ob sich hier nicht doch die Kündigung des Vertrages lohnt.

FAQ – häufige Fragen

FrageAntwort
Geräteliste oder Pauschalsumme?
  • Du kannst bei der Versicherung eine Geräteliste angeben, bei der jedes Teil einzeln aufgeführt wird.
  • Oder du versicherst dein Equipment mit einem Pauschalwert, wenn dein Equipment zu umfangreich ist oder zu häufig wechselt.
Welche Entschädigungsart?
  • Versicherer entschädigen nach Neuwert oder nach Zeitwert.
  • Manche Gesellschaften bieten auch eine Reparatur an.
Wie teuer ist eine Kameraversicherung?
  • Du bezahlst monatlich nur einen geringen Beitrag.
  • Rechnet man alles zusammen kostet sich der Schutz ca. 200 bis 400 Euro im Jahr.
  • Damit ist die Kameraversicherung teurer als Hausrat oder Haftpflicht, übernimmt aber auch deutlich mehr Schadensvorfälle.
Welche Kameras sind versichert?
  • Der Schutz umfasst alle gängigen Kameramodelle, wie Nikon, Canon, Olympus oder Sony.
  • Bei Unsicherheit solltest du die Gesellschaft kontaktieren, ob deine Kamera mit aufgenommen werden kann.